Spielvereinigung lädt Verband zum Vereinsdialog

Die Spielvereinigung Oelde hat sich als erster Verein aus dem Kreis Beckum zu einem Vereinsdialog mit dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) getroffen. Dabei sollten die Probleme des Vereins erörtert werden, um die Arbeit im Kreis zu optimieren. Dafür kam der FLVW mit einem vierköpfigen Gespann, inklusive des Präsidenten Gundolf Walaschewski, ins Oelder Vereinsheim.

Zunächst stellte sich die Spielvereinigung den Gästen vor, wobei der Verein vor allem durch seine Vielzahl an Jugendmannschaften überzeugte. Auch das gesamte Oelder Jugendkonzept stieß auf großen Zuspruch vom Verband. Die Fortbildung der Trainer war ebenfalls ein Thema. Allerdings hatte der Oelder Vorstand auch Probleme, die es zu besprechen galt. So war wie so oft die ungerechte Aufstiegsrelegation ein Kritikpunkt. Gundolf Walaschweski konnte leider eine Änderung zur nächsten Saison ausschließen. Der Kreis Beckum sei des weiteren zu klein zum Überleben, ein Zusammenschluss mit einem anderen Kreis wurde allerdings verpasst.

Ein weiteres Anliegen der Spielvereinigung war die mangelnde Unterstützung bei der Integration von Flüchtlingen. Finanziell gibt es nur wenige Zugaben, allerdings hat es der Verein geschafft, durch großzügige Kleidungsspenden die Flüchtlinge auszustatten. Dennoch sei es schwer, diese dann in den Vereinsbetrieb zu integrieren, da es zu viel Bürokratie gebe, so Oeldes Präsident Michael Twittmann. Dadurch seien Flüchtlinge erst Monate nach einem Antrag spielberechtigt.

 

Insgesamt war das Gespräch sehr freundlich und konstruktiv. Der Verband zeigte sich aufgeschlossen und willens, nach Lösungen zu suchen. Der FLVW ist weiterhin bereit, sich mit anderen Vereinen aus dem Kreis zusammenzusetzen, um die Organisation weiter zu verbessern.